Mitmachen! – Teilnehmer gesucht
Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen ausgesuchte Studien vor, an denen Sie sich beteiligen können.
Wenn Sie hier auf eine eigene Untersuchung hinweisen möchten, wenden Sie sich bitte unter
studien@psychologie-heute.de oder Telefon 06201/6007-379 an Thomas Saum-Aldehoff.
Hinweis: Alle Links zu den Internetseiten der Projekte öffnen ein neues Fenster.
Wer hilft besser: Therapeuten oder Freunde?
Studien haben gezeigt, dass Psychotherapie und soziale Unterstützung vergleichbare Effekte bei der Problembewältigung erzielen. Unter sozialer Unterstützung versteht man dabei Hilfe von Freunden, Familienmitgliedern oder Bekannten. Der Vergleich findet somit zwischen einem professionellem Helfersystem (Psychotherapie) und einem Laienhelfersystem (soziale Unterstützung) statt.
Eine Diplomstudie der Universität Salzburg untersucht nun die Vergleichbarkeit der Effekte aus der Sicht des Hilfeempfängers. Hierfür werden Psychotherapieklienten gesucht, die einen zwanzigminütigen Fragebogen ausfüllen.
Zum Fragebogen: www.unipark.de/uc/
A_UniSalzburg_Sozialpsychologie/d03c/
Eventuelle Rückfragen bitte an: monikaroeder@gmx.de
Rückfall in die Depression
In Deutschland leiden fünf bis sechs Millionen Menschen an einer Depression. Glücklicherweise stehen wirksame Behandlungsformen zur Verfügung. Doch sowohl nach einer Psychotherapie als auch nach einer medikamentösen Behandlung kann es zu Rückfällen kommen. Eine Studie am Zentrum für Psychologische Psychotherapie der Universität Heidelberg beschäftigt sich mit möglichen Risikofaktoren für depressive Rückfälle.
Verglichen werden dabei einerseits Personen, die bereits unter einer Depression litten, aktuell aber nicht mehr davon betroffen sind, und andererseits Personen, die noch nie an einer Depression litten. Es werden noch freiwillige Teilnehmer für die Studie gesucht. Die Teilnahme umfasst das Ausfüllen von Fragebögen, ein Interview und einige Konzentrations- und Erinnerungsaufgaben. Die Untersuchung dauert etwa eineinhalb Stunden und wird mit einer Aufwandsentschädigung von € 20 vergütet.
Interessierte melden sich bitte bei: Diplompsychologe Timo Brockmeyer, Tel. 06221/547747, E-Mail: timo.brockmeyer@zpp.uni-hd.de
Musikinstrument und Persönlichkeit
Streicher gelten als introvertiert, sensibel, feinfühlig, Blechbläser als extravertiert und lebensfroh, Holzbläser als gewissenhaft und ruhig. Die Vermutung, dass sich die Persönlichkeit von Musikern je nach ihrem Instrument unterscheidet, ist auch unter den Künstlern selbst weitverbreitet. Wissenschaftlich hat sich diese Vermutung allerdings (noch) nicht schlüssig belegen lassen.
Eine Untersuchung der Universität Zürich versucht nun, diese Frage neu anzugehen, indem sie sich mit den Persönlichkeitsstärken und mit dem „Sinn für das Schöne“ von Berufs-, Hobby- und Nichtmusikern beiderlei Geschlechts befasst. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die den Onlinefragebogen „Sinn für das Schöne“ ausfüllen, bekommen eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Stärkenprofil und nehmen an einer Preisverlosung teil.
Zum Fragebogen: www.sinn-für-das-schöne.ch
Risiko- und Schutzfaktoren für Kinder
Psychologen der Philipps-Universität Marburg beschäftigen sich mit Risiko- und Schutzfaktoren bei Kindern psychisch kranker Eltern. Diese Kinder sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. So können etwa Entwicklungsverzögerungen auftreten, und die Betroffenen sind gefährdet, später in ihrem Leben selbst psychische Störungen zu entwickeln. Obschon es für diese Familien bereits einige präventive Angebote gibt, existiert bislang kein deutschsprachiges Instrument zur Risiko- und Schutzeinschätzung dieser Kinder. Diese Lücke soll ein in Marburg entwickelter Fragebogen schließen.
Bevor dieser Fragebogen jedoch bei betroffenen Familien eingesetzt werden kann, ist es nötig, ihn zunächst in gesunden Familien zu erproben, und zwar mittels einer möglichst großen und repräsentativen Stichprobe. Sie können dieses Projekt unterstützen, indem Sie den Fragebogen online ausfüllen. Befragt werden Eltern mit Kindern zwischen 4 und 16 Jahren. Die Befragung dauert etwa 15 Minuten. Die Daten werden anonym und nur zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet. Zum Onlinefragebogen:
http://spreadsheets.google.com/viewform?
formkey=dFdZYnVDM21KS2JMM0dmUFN5NldCTnc6MA
Behandlung gegen das Gefühl des Beschmutztseins nach erlittenem Kindesmissbrauch
Viele Frauen, die im Kindes- oder Jugendalter sexuell missbraucht wurden, leiden noch im Erwachsenenalter unter einem Gefühl des Beschmutztseins. Sie fühlen sich schmutzig, besudelt, so als könne man ihnen den Missbrauch heute noch ansehen. Manche haben das Gefühl, die Spuren des Täters auf ihrer Haut nach wie vor zu spüren oder zu riechen. Dies wird oftmals als sehr belastend erlebt und kann zu zahlreichen Beeinträchtigungen im Alltag führen.
Die Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Goethe-Universität Frankfurt hat ein neuartiges Behandlungskonzept entwickelt, das in nur einer Sitzung (à 90 Minuten) bei anschließendem Einsatz der vermittelten Methode dieses Gefühl von Beschmutztheit reduzieren soll. Um die Wirksamkeit der Behandlungsmethode nachzuweisen, werden für eine Studie betroffene Frauen gesucht.
Informationen: Diplompsychologin Kerstin Jung, Universität Frankfurt, E-Mail: k.jung@psych.uni-frankfurt.de
Wie Babys Sprache lernen
Für eine große Studie zum Sprachverstehen sucht das Babylabor der Universität Hamburg Eltern, die gemeinsam mit ihrem Kind teilnehmen. Gesucht werden Babys und Kleinkinder in den ersten Lebensjahren. Die Forscherinnen beschäftigen sich mit der Frage, wann Babys beginnen, Wortspeicher anzulegen und welche Ordnungsprinzipien sie als Erstes benutzen.
Interessierte Eltern können sich auf www.babylab.uni-hamburg.de informieren, ihre Kontaktdaten hinterlassen oder unter angelika.becker@uni-hamburg.de oder telefonisch unter 040/428385835 weitere Informationen erhalten.
Wer bist du – und wie sehr?
Das Psychologische Institut der Universität Mainz sucht Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine umfangreiche Onlinestudie zum Thema „Wer bist du? Und, wenn ja, wie sehr?“ Dabei geht es um Selbstzuschreibungen und Einstellungen gegenüber der eigenen Person. Die Teilnahme dauert 60 bis 90 Minuten. Als Dankeschön werden unter den Teilnehmern sechs Preise im Wert von je 50 Euro verlost.
Die Befragung beginnt hier:
www.unipark.de/uc/mz_uni_psych/769a/
Depressionen nach der Geburt
Viele Mütter erleben die ersten Monate nach der Geburt eines Kindes als besonders intensiv und bereichernd. Gleichzeitig ist die Umstellung auf ein Leben mit dem Baby aber auch eine große Herausforderung, und nicht selten treten Gefühle von Erschöpfung, Traurigkeit oder Ängsten auf, die bis hin zu einer postpartalen Depression reichen können. Betroffene leiden unter Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit, sie berichten von einem Gefühl der inneren Leere sowie Versagensängsten oder Unruhe, aber auch Schlafstörungen und Appetitlosigkeit können Anzeichen für eine depressive Erkrankung sein..
Weil nicht nur die Mütter, sondern auch ihre Kinder von der Erkrankung betroffen sind, wollen Forscherinnen der Universitätsklinik Heidelberg in einer neuen Studie mehr über mögliche Auswirkungen einer depressiven Erkrankung auf die Mutter-Kind-Beziehung und auf die kindliche Entwicklung erfahren. Teilnehmen können Mütter, die während der Schwangerschaft oder nach der Geburt unter Depressionen gelitten haben oder immer noch darunter leiden und deren Kinder vier Monate oder jünger sind.
Frauen, die teilnehmen oder sich unverbindlich informieren wollen, können unter der Telefonnummer 06221/5636823 anrufen oder eine E-Mail schreiben an: daniela.noe@med.uni-heidelberg.de. Teilnehmerinnen erhalten auf Wunsch professionelle Beratung und eine Rückmeldung über die kindliche Entwicklung sowie die Mutter-Kind-Beziehung. Eine Aufwandsentschädigung ist möglich.
Gefühle und Textverständnis
Wie wirken Gefühle auf unser Textverständnis? Dieser Frage gehen Persönlichkeitspsychologen der Universität Leipzig in einer Onlinestudie nach. Es geht dabei um das Einfühlungsvermögen und Gefühle allgemein und das Erfassen von Mitteilungen.
Einen Text zu verstehen, kann sehr wichtig sein, etwa wenn es sich um einen Warnhinweis handelt. Was aber passiert, wenn zum Beispiel die Angst vor einer Gefahr schon so groß ist, dass der Text dadurch nicht mehr verstanden wird? Die Forscher suchen noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter ab 18 Jahren. Die persönlichen Ergebnisse können später anonym abgerufen werden.
Zur Onlinestudie: www.psychologicalresearch.net
Therapie für Jugendliche und junge Erwachsene mit sozialer Phobie
Soziale Phobien zählen zu den häufigsten psychischen Störungen im Jugendalter. Die Betreffenden haben dauerhafte und übertriebene Angst vor Begegnungen mit anderen, insbesondere mit ihnen nicht bekannten Menschen, aber auch vor Situationen, in denen Leistungen von ihnen erwartet werden. Im Rahmen einer Therapieforschungsstudie soll nun unter anderem die Wirksamkeit eines neuen kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlungsansatzes bei Jugendlichen überprüft werden.
Das Team der Goethe-Universität Frankfurt sucht dazu Studienteilnehmer im Alter zwischen 14 und 20 Jahren mit sozialer Phobie. Die Behandlung ist als Einzeltherapie angelegt und umfasst – nach einer Phase der Eingangsdiagnostik – 25 Therapiesitzungen. Nach Beendigung der Therapie erfolgen jeweils nach sechs und zwölf Monaten Nachfolgeuntersuchungen.
Informationen: Diplompsychologin Franziska Schreiber, Universität Frankfurt, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Campus Bockenheim; Telefon: 069/798-23973; E-Mail: schreiber@psych.uni-frankfurt.de.
Wie gefährlich sind Magersucht-Websites?
Eine Studie am Universitätsklinikum Heidelberg beschäftigt sich mit Internetblogs zum Thema Essstörungen. Blogs sind eine Art Onlinevariante von Tagebüchern. Menschen berichten darin regelmäßig über ihr tägliches Leben, ihre Aktivitäten, besondere Ereignisse, Einstellungen, Gefühle.
In der Studie geht es insbesondere um Blogs, in denen eine positive Haltung zu Essstörungen wie der Magersucht ausgedrückt wird (unter den Schlagwörtern „Pro-Ana“ oder „Pro-Anorexie“ bekannt). Diese Auftritte stehen im Verdacht, Essstörungen in ein positives Licht zu rücken und als erstrebenswerten Lebensstil zu verherrlichen. In der Studie soll erstmals wissenschaftlich überprüft werden, welche Auswirkungen das Lesen der Blogs auf das Befinden der Leserinnen und Leser hat. Die Studie beinhaltet einige Fragebögen, die Teilnehmer lesen einen Text und schreiben ihre Gedanken dazu auf. Das Ganze dauert etwa 50 Minuten.
Die Studie wurde von der Ethikkommission der Uniklinik Heidelberg als unbedenklich eingestuft. Zur Onlinestudie:
www.e-mental-health.eu/studie
Problemlösen in Partnerschaften
Im Laufe einer Partnerschaft ist es unausweichlich, auch auf Konflikte und Probleme zu stoßen. Dabei ist der Umgang mit solchen Schwierigkeiten entscheidend für das Beziehungsklima. Welche Faktoren führen zu einem erfolgreichen Problemlösen? Ist es die langjährige Erfahrung mit dem Partner? Oder trägt eine Ähnlichkeit beider Partner in ihrem Beziehungsverhalten, ihren Einstellungen und charakterlichen Merkmalen entscheidend zur erfolgreichen Konfliktbewältigung bei?
In dieser Untersuchung sollen wichtige Einflussgrößen ermittelt werden, die sich auf das Problemlöseverhalten von Paaren auswirken. Dafür werden Paare gesucht, die sich etwa 15 Minuten für den anonymen Fragebogen Zeit nehmen und diesen separat ausfüllen.
Zum Onlinefragebogen: www.onlineforschung.org/
diplomarbeit-paarbindungundproblemloesen
Angst vor der Schweinegrippe?
Die „Schweinegrippe“ (Influenza A oder H1N1) ist eine neue Form der Grippe. In verschiedenen Ländern treten zunehmend mehr Infektionen mit ihr auf – und auch in Deutschland steigt die Zahl der Ansteckungen. Wie wird das Thema in der Bevölkerung diskutiert, und wie schätzen die Menschen die Gefahren und Risiken der Schweinegrippe ein? Dies möchte die Arbeitsgruppe Psychologische Diagnostik und Gesundheitspsychologie der Universität Konstanz in einer aktuellen Onlinebefragung klären. Die Teilnahme dauert etwa 15 Minuten.
Zur Befragung: www.uni-konstanz.de/grippe
Psychologie der Körpergröße
Die Körpergröße ist ein vorgegebenes Merkmal. Jeder Mensch muss mit seiner individuellen Körpergröße leben, ob sie ihm gefällt oder nicht. Sie ist immer noch Diskussionsstoff für Eigenschaftsmerkmale, die sich im Volksmund festgesetzt haben, wie zum Beispiel „Giftzwerg“ oder „langer Lulatsch“. Daraus entwickeln sich Volksweisheiten, die etwa kleinen Menschen Machtstreben oder großen Menschen Tapsigkeit zuschreiben. Was sind die zentralen Unterschiede? Welche Ideale von großen und kleinen Menschen haben wir? Und wie lebt es sich mit seiner individuellen Körpergröße?
Diesen Fragen geht eine Studie im Fachbereich Psychologie der Universität der Bundeswehr in München nach. Alle, die mitmachen, werden später ausführlich über die Ergebnisse informiert und können zusätzlich an einer Verlosung teilnehmen (mehr dazu finden Sie auf der letzten Fragebogenseite).
Zum Fragebogen: ww3.unipark.de/uc/
m_uni_der_bundeswehr_maes_test/604b/
Sexuell befriedigt?
Nicht immer ist Sex auch befriedigend. Lust und Unlust sind ein wichtiges Thema in der Sexualmedizin. Mithilfe mehrerer Fragebögen im Internet erstellt Dr. Susanne Philippsohn, Ärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Klinische Psychologie der Medizinischen Hochschule Hannover, eine Studie zum Gefühl sexueller Befriedigung nach Geschlechtsverkehr und nach Selbstbefriedigung. „Dabei ist wichtig, dass nicht nur Männer und Frauen mit einer für sie befriedigenden Sexualität teilnehmen, sondern auch Menschen, die mit ihrer Sexualität gerade nicht so glücklich sind“, sagt Philippsohn.
Zum Fragebogen: http://umfrage.mh-hannover.de/
psychologie-umfrage.html
Wie schätzen Sie Situationen ein?
Das Psychologische Institut der Universität Erlangen-Nürnberg sucht Teilnehmer für ein Onlineexperiment. Darin geht es neben einem Geschicklichkeitsspiel und einem Spiel zum Thema „Zufall“ auch darum, wie Sie bestimmte Situationen einschätzen. Das Experiment ist kurz (etwa fünf Minuten), unterhaltsam und dient ausschließlich nichtkommerziellen Forschungszwecken.
Zum Experiment: www.tue-tm.org/surveys/spielmit.htm
Frühe Förderung von Frühchen – zwei Studien
Wie lassen sich Verzögerungen in der Entwicklung bei Frühgeborenen bereits im Säuglingsalter feststellen und behandeln? Dieser Frage gehen Psychologen und Mediziner im neuen „Babylabor“ des Universitätsklinikums Heidelberg nach. Für die Studie „Guck mal“ werden ab sofort sechs bis sieben Monate alte Babys gesucht – sowohl solche, die zum normalen Zeitpunkt nach der 37. Schwangerschaftswoche geboren wurden, als auch zu früh Geborene. Das Aufmerksamkeitsverhalten der Babys wird mit 7 und 11 Monaten im Babylabor untersucht. Mit 7 und 24 Monaten erfolgt ein Entwicklungstest. Die einfachen Aufgaben dauern zirka eine Stunde inklusive Pausen. Auf Wunsch werden die Eltern über die Ergebnisse informiert.
Bei Auffälligkeiten können auch Kinder, die nicht zu früh geboren wurden, bis ins Vorschulalter am Nachsorge- und Betreuungsprogramm im Sozialpädiatrischen Zentrum der Klinik teilnehmen. So sollen Lern-, Aufmerksamkeits- oder Gedächtnisprobleme bei den Kleinen noch vor der Einschulung erkannt und behandelt werden.
Interessierte Eltern wenden sich bitte an: Diplompsychologin Andrea Wittke oder Dr. Diplompsychologin Gitta Reuner im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Tel. 06221/5639133 (zeitweise ist ein Anrufbeantworter geschaltet). Flyer zum Download und weitere Infos:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Babylabor.111130.0.html
- Bild: Universitätsklinikum Heidelberg
Musiktherapie für Demenzkranke
Mit dem neuen Forschungsprojekt „Klangbrücken“ bietet das Klinikum der Goethe-Universität (Stiftungsprofessur Gerontopsychiatrie) in Kooperation mit der Fachhochschule Frankfurt am Main (Masterstudiengang Musiktherapie) und der Alzheimer-Gesellschaft Frankfurt e.V. zu Hause lebenden Demenzerkrankten eine im weitesten Sinne psychotherapeutisch ausgerichtete Musiktherapie an. Die Teilnehmer erhalten ein Jahr lang einmal wöchentlich kostenlose Musiktherapie-Einzelstunden zu Hause. Auch die Angehörigen werden eingebunden. Das Projekt wird von einer begleitenden Untersuchung ergänzt. Ziel dieser Begleitstudie ist, die bereits erwiesene Eignung der Musiktherapie für Menschen mit Demenz zu beobachten.
Am Forschungsprojekt können Menschen mit diagnostizierter Demenz im mittleren und späten Stadium teilnehmen, die zu Hause wohnen und von ihren Angehörigen versorgt werden. Anmeldung: Tel. 06071/749879 oder 069/6301-5196
ADHS im Erwachsenenalter
Die ADHS-Spezialsprechstunde am Neurozentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes sucht Erwachsene mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) für eine Therapiestudie. Die vom Bundesforschungsministerium geförderte Studie wird wahrscheinlich bis ins Jahr 2011 laufen, neue Patienten werden voraussichtlich noch bis 2010 aufgenommen.
Universitätskliniken in Freiburg, Würzburg, Mannheim und Berlin sind ebenfalls beteiligt.
Die Therapiestudie geht der Frage nach, ob Gruppenpsychotherapie oder ärztliche Einzelgespräche in Kombination mit Placebo oder speziellen Medikamenten wirksamer sind. Nach einer ausführlichen Diagnostik werden die Patienten nach dem Zufallsprinzip entweder in die Gruppenpsychotherapie oder zu den Einzelgesprächen eingeteilt, die zwölf Wochen lang wöchentlich und danach einmal im Monat stattfinden. Zusätzlich werden die Patienten medikamentös behandelt, entweder mit Methylphenidat oder mit einem Placebo.
Die Teilnehmer im Alter von 18 bis 60 Jahren mit ADHS dürfen nicht an schwerwiegenden psychiatrischen, neurologischen oder internistischen Erkrankungen leiden, und es sollte keine medikamentöse Vorbehandlung mit Methylphenidat oder Begleitbehandlung mit anderen Psychopharmaka vorliegen.
Weitere Informationen sind erhältlich im Neurozentrum der Universität des Saarlandes:
E-Mail: psprup@uniklinikum-saarland.de
Internet: www.uks.eu
Wie führt Ihr Chef?
Der Chef ist der Kündigungsgrund Nummer eins in Deutschland: Die meisten Mitarbeiter, die ein Unternehmen verlassen, geben ihren direkten Vorgesetzten als Grund an. Wie es um die Qualitäten deutscher Führungskräfte bestellt ist, will das „Projektteam Testentwicklung“ der Ruhr-Universität Bochum nun in einer breitangelegten Studie ganz genau wissen: Sie hat einen Fragebogen ins Internet gestellt, mit dem Beschäftigte ihre Vorgesetzten bewerten können. Auf Wunsch bekommen Sie innerhalb weniger Tage eine Auswertung per E-Mail.
Der Test ist abrufbar unter www.testentwicklung.de
Aktualisierung (28. August 2009): Inzwischen liegen erste Ergebnisse dieser Studie vor – lesen Sie in unseren OnlineNews den Beitrag „Kündigungsgrund Nr. 1: der Chef“. Die Studie wird weitergeführt und wurde dabei um zwei Aspekte ergänzt: Zum einen können sich jetzt Führungskräfte selbst anonym einschätzen und zum anderen auch das Führungsverhalten ihnen direkt unterstellter Mitarbeiter bewerten.
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