Mein Herz so trüb
Depressive Menschen erkranken oft am Herzen. Aber warum ist das so?
Das ist mal wieder eine der vielen zum Himmel schreienden Ungerechtigkeiten des Schicksals – als wöge die Bürde einer depressiven Erkrankung nicht schwer genug, müssen sich die Betroffenen neben all den Grübeleien, zu denen sie ohnehin neigen, auch noch berechtigte Sorgen um ihre körperliche Gesundheit machen. In vielen Langzeitstudien wurde mittlerweile bestätigt, dass Depressive ein deutlich erhöhtes Risiko haben, eine Herz- oder Stoffwechselkrankheit zu entwickeln. Dies verkürzt ihre statistische Lebenserwartung.
Wie der Münchner Psychosomatikprofessor Karl-Heinz Ladwig auf dem jüngsten Internistenkongress in Wiesbaden erläuterte, stellen Depressionen in ihrer „Effektstärke“ den viertgrößten Risikofaktor für eine koronare Herzkrankheit dar – direkt hinter Rauchen, Diabetes und Bluthochdruck und noch vor Cholesterin! Aber wieso gefährden ausgerechnet Depressionen das Herz? Wo ist die Schnittstelle?
Lesen Sie mehr über die unheilvolle Allianz zwischen Depression und Herzerkrankungen und über die körperlichen Mechanismen, die die beiden Krankheiten miteinander verknüpfen – in der Oktoberausgabe von Psychologie Heute.
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